Pfarrer Paul Schneider wäre am 29. August 125 Jahre alt geworden

Als Jugendlicher hatte ich etwas über einen Mit-Häftling von Pfarrer Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald gehört, das mein Herz berührt hat: Verzweifelt stand dieser Mann mit den nderen Gefangenen auf dem Appellplatz. Er habe nur auf den elektrischen Zaun gestarrt und gedacht: „Dort hineinrennen und Schluss machen mit all dem Elend.“ Aber plötzlich tönte es laut und vernehmbar aus der schrecklichen Bunkerzelle von Pfarrer Paul Schneider heraus: „Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis…“ – Weiter kam Paul Schneider nicht. Die Wärter hatten ihn mit brutalen Schlägen zum Schweigen gebracht. Derjenige, der das berichtete, erzählte weiter, dass dieser Ruf ihm das Leben gerettet hat. Hier habe er erkannt, dass selbst im schlimmsten Grauen Jesus Christus da ist. Am 18. Juli 1939 war Paul Schneider tot. Mit einer Überdosis Strophanthin hatte man ihn endgültig zum Schweigen gebracht. Damit war er der „erste Märtyrer der Bekennenden Kirche“ – so hatte es Pfarrer Dietrich Bonhoeffer formuliert, als ihm die Todesnachricht überbracht wurde…
Den vollständigen Artikel HIER „Paul Schneider 2008 CH für idea“ finden oder in der Print-Ausgabe von idea-Spektrum lesen (35.2022).

Links:

 

Paul-Schneider-Beitrag auf der Website des Ev. Kirchenkreises an Lahn und Dill:

> https://evangelisch-an-lahn-und-dill.de/aktuelles/portraet-von-paul-schneider-im-duesseldorfer-haus-der-landeskirche/

Interview zum 125. „Geburtstag“/ Gedenktag von Pfarrer Paul Schneider mit Pfarrer Carsten Heß:

> https://www.evangelisch-in-huettenberg.de/wp-content/uploads/2022/08/Paul-Schneider-2008-CH-idea.pdf

 

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