CVJM-Rückblick

Archiv-Beitrag:

Juggler-Workshop

Vielleicht haben sich am Samstag einige Fußgänger hinter dem Paul-Schneider-Gemeindezentrum in Hüttenberg gewundert, als Kinder und Jugendliche mit ein paar Pompfen auf sich einschlugen. Was wild und gefährlich aussieht, ist in Wahrheit ganz harmlos: das Spiel heißt Jugger und klare Regeln sorgen für die notwendige Fairness. Ziel des Spiels ist es, dass der Läufer einen Ball, ähnlich wie beim Football, in die Endzone des Gegners transportiert. Die Mitspieler wollen dies mit ihren Waffen verhindern. Schnell und einfach erklärt waren auch die anderen wenigen Regeln, so dass die Kinder gleich loslegen konnten – und dabei sichtlich Spaß hatten. Mit den gepolsterten Stäben, die unterschiedliche Eigenschaften haben, galt es die gegnerische Mannschaft in Schach halten. Schläge auf Kopf und Hände sind dabei tabu. Wer getroffen ist, muss sich auf den Boden knien und eine bestimmte Zeit aussetzen. Die Läufer dürfen den jeweils gegnerischen zu Boden ringen – auch immer im Rahmen des Erlaubten. In der Sportart, die ihren Ursprung in einem australischen Science-Fiction-Film hat, kommt es auf Schnelligkeit, Übersicht und gute Absprachen an. Als die Kinder dies verinnerlicht hatten, war das Spiel ein anstrengender Selbstläufer. Zum Schluss traten noch einmal drei Mannschaften in einem Mini-Turnier gegen einander an. Organisiert haben den Jugger-Workshop Johannes Weil, Tobias Viehmann, Till-Niklas Braun, Fabian Mirold-Stroh, Jonas Dahlhaus, Simon Dahlhaus, Niklas Fischer, Johannes Jung und Mika Tischler.
Fotos: J. Weiler